1280 Im Schloss Schönau wird am 20. September der Jülicher Friede besiegelt, und zwar zwischen der Gräfin Richardis von Jülich und deren drei Söhnen Walram, Otto und Gerhard, deren Gatten und Vater die Aachener vor dem Weißfrauenkloster in der Jakobstraße erschlagen hatten. Die Aachener mussten 15.000 Mark zahlen und 4 Sühnealtäre errichten und unterhalten.
 
 

An der Vertragsurkunde hängen 12 Siegel der Zeugen. Die meisten gehören der Familie des erschlagenen Grafen und seinen Freunden an, nur eins, das zwölfte, dem Vertreter der Stadt Aachen.

1290 Raso Mascharel I. wird neuer Herr zu Schönau mit dem Sohn Johann und seiner Gattin Nesa von Bylreuelt. Sie stiftete 1344 der Kirche zu Richterich die St. Katharinen- Vikarie. Raso behielt sich und seinen Nachfolgern das Ernennungs- Recht des Vikars vor.